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An der Reihe 5, 15566

aufmeine ART

Malbuch eines Fotografen
Ausstellung von Peter Leske

Der zeichnende und malende Fotograf Peter Leske, Jahrgang 1937, hat das Stativ gegen die Staffelei getauscht. Seine Laufbahn als Pressefotograf begann 1960 bei der DDR-Bildagentur Zentralbild/ADN. 1963 wechselte er in den Berliner Verlag (FÜR DICH, Neue Berliner Illustrierte, extraMagazin).
Der aus dem ostpreußischen Königsberg stammende  Leske, von Beruf Werkzeugmacher, erwarb sein Abitur in Jena, ehe er Journalistik studierte. Später war er selbst Lehrbeauftragter für Illustrierten-Fotografie an der Leipziger Karl-Marx-Universität.
In den frühen neunziger Jahren, parallel zu seinen Lehraufträgen bei der Ausbildung von Kunstpädagogik-Studenten an Berliner Hochschulen, fing Leske an, sich intensiv mit Buntstiften und Acrylfarben zu beschäftigen. Am Anfang waren es Landschaften in Thüringen und auf Hiddensee, später kamen figürliche Motive hinzu – ein neues Projekt war geboren, das „Malbuch eines Fotografen“.
Die intensive Farbigkeit seiner großformatigen Arbeiten sei, so Leske, die Reaktion auf das abstrahierende SchwarzWeiß seiner Fotografien. Und er sagt: Ohne vierzig Jahre Fotografie wären alle heutigen Bilder nicht denkbar.
Stilistisch hat sich Peter Leske nicht festgelegt. In akribischen Fineliner-Zeichnungen mit verblüffenden Bildfindungen sowie in großformatigen, meist gespachtelten Acrylbildern, äußert er sich auch immer wieder zum Zeitgeschehen.

Ausstellung bis 2.7.2017 geöffnet: Mo./Mi 9 -16 Uhr, Di./Do 9 – 18 Uhr, Fr. 9 – 14 Uhr

Eintritt frei

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Tags: art , kunst , malerei
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